"Die Gruppen tun uns gut"

Zu fünft ist dieses Jahr die SPD-Gruppe vom Rathaus herüber in die Leonhardskirche gekommen. Nach einem Mittagessen nahmen sich die Lokalpolitiker Zeit für ein Gespräch mit Mitarbeitenden. Auch einige Fragen an die Vesperkirche hatten sie mitgebracht.

© Monika Johna

„Dieses Jahr haben wir damit begonnen, unsere Gäste am Platz zu bedienen“, erklärte Martin Pomplun den Gemeinderäten und zog eine positive Bilanz. „Wir sind bisher sehr zufrieden damit, es läuft sehr gut“, sagte der Diakon, der zum Leitungsteam der Vesperkirche gehört. Martin Körner, Jasmin Meergans, Stefan Conzelmann, Lucy Schanbacher und Suse Kletzin vertraten die SPD-Fraktion. Für einige in der Gruppe war der Besuch in der Vesperkirche Neuland, da sie erstmalig in den Stuttgarter Gemeinderat gewählt wurden. Lucy Schanbacher erzählte von ihren Erfahrungen aus der Tübinger Vesperkirche. „Diese ist kleiner, und die Zusammensetzung der Gäste ist anders“, sagte sie. 

Die Organisation der Stuttgarter Vesperkirche ist alljährlich eine logistische Meisterleistung. 40 Ehrenamtliche seien täglich im Einsatz, erzählte Martin Pomplun. „Bei uns arbeiten etliche Gruppen mit. Diese Woche haben wir Auszubildende vom Daimler hier. Diese Gruppen tun uns sehr gut“, sagte der Diakon. Ob es in der Stuttgarter Vesperkirche gelinge, Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten zusammenzubringen, wollten die Politikerinnen und Politiker wissen. Bei den Gästen hätte das nachgelassen, erläuterte Martin Pomplun. Allerdings finde zwischen Mitarbeitenden und Gästen Begegnung statt, „und die Mitarbeitenden kommen aus allen Schichten.“ Zum Schluss durfte der Diakon noch Wünsche äußern. „Was können wir als Auftrag mit ins Rathaus nehmen?“ wurde er gefragt. „Vielleicht Unterstützung dabei, Aktivitäten anzubieten, freien Eintritt in die Wilhelma beispielsweise“, überlegte Martin Pomplun. Diesen Vorschlag nahmen die SPD-Stadträtinnen und -räte gerne mit. 

Autorin: Monika Johna