Viele gute Wünsche zum Geburtstag

Kurz vor dem Ende ist die Vesperkirchenfamilie noch einmal zusammengekommen. Am
Dankabend bedankte sich Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann bei all den Helferinnen und Helfern, die die Vesperkirche unterstützen. Und dann gab es auch noch was zu feiern.

© Monika Johna

870 Ehrenamtliche halfen in den vergangenen knapp sieben Wochen in der Vesperkirche mit. Manche von ihnen kamen für einen Tag, manche kamen mehrmals zu einem Einsatz in die Leonhardskirche. Und manche arbeiteten ganz regelmäßig und zuverlässig jede Woche mit. Manche machen das schon seit vielen Jahren so. Eva-Brigitte Widmann, Alfons Schwandner und Hans-Jürgen Grünefeld zum Beispiel. Sie engagieren sich seit der ersten Stunde in der Vesperkirche. Zum 25. Mal also. Dafür gab es heute eine Auszeichnung. Dieter Kaufmann, Oberkirchenrat und Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, kam persönlich zur Ehrung der drei und noch etlicher weiterer Mitarbeitenden, die bereits seit mehr als zehn Jahren jedes Jahr wieder zuverlässig an verantwortlicher Stelle in der Vesperkirche ihren Dienst tun. Sie bekamen von dem Oberkirchenrat das silberne beziehungsweise goldene Kronenkreuz überreicht. „Wenn Sie sich hier engagieren, dann erfahren Sie etwas von der Fülle und Tiefe des Lebens, das wissen Sie ja aus eigener Erfahrung“, sagte Dieter Kaufmann. „Sie sehen hinter jedem Menschen, der hier hereinkommt, mehr als sein Äußeres“, fügte er an. Das Kronenkreuz als Zeichen solle dieses Engagement für die Vesperkirche besonders würdigen, betonte der ....

Ja, und nun, kurz bevor die 25. Vesperkirche zu Ende gehen wird, sollte dieser Jubiläumsgeburtstag doch auch noch ein wenig gefeiert werden. „Immer wird dem Geburtstagskind gesagt, es wäre besser, wenn man es gar nicht bräuchte. Aber jetzt wollen wir doch auch mal zum Geburtstag gratulieren“, sagte die Diakonin Sylvia Grosser. Dazu sollten auch die rund 200 Gäste Gelegenheit bekommen. Sie konnten auf Zetteln notieren, was sie der Vesperkirche wünschen. Diese Zettel wurden auf Kartons geklebt und diese Kartons ergaben schließlich einen Turm voller guter Wünsche. Eigentlich kann es mit all diesen vielen Glückwünschen gut in die nächsten 25 Jahre gehen. Aber eigentlich wäre es ja besser, wenn man die Vesperkirche mal nicht mehr bräuchte...

Autorin: Monika Johna