Süße Rössle vom OB

Es ist schon gute Tradition, dass der Oberbürgermeister die Vesperkirche besucht. So kam Fitz Kuhn auch dieses Jahr vorbei. Und hatte natürlich wieder etwas mitgebracht.

Der Oberbürgermeister verteilt Stuttgarter Rössle [Foto: Monika Johna]

"Es ist gut, dass es die Vesperkirche gibt. Stuttgart ist nicht nur eine reiche Stadt, es gibt auch eine andere Seite. In der Vesperkirche wird diese andere Seite, die Armut, sichtbar, das ist wichtig", sagte Fritz Kuhn, nachdem er sich bei Diakoniepfarrerin Karin Ott über die aktuelle Situation in der Vesperkirche informiert hatte. Gesellschaftliche Teilhabe sei nicht möglich, wenn man arm sei, umso wichtiger seien Unterstützungsleistungen der Stadt oder Angebote wie die Vesperkirche.

Gemeinsam mit Diakoniepfarrerin Karin Ott ließ sich der OB in den Reihen zwischen den Gästen nieder und genoss das Mittagessen. Anschließend schritt er zur Tat und verteilte die Stuttgarter Heferössle, die er dieses Mal mitgebracht hatte. Manch ein Gast nutzte die Gelegenheit, um dem Oberbürgermeister eine Frage zu stellen, eine Beschwerde vorzubringen oder einfach nur sein Herz auszuschütten. Denn einen Oberbürgermeister in unmittelbarer Nähe hat man ja schließlich nicht alle Tage.