27.01.14

Mithelfen und die Idee weitertragen

Eine Faustregel besagt: Einmal selbst machen ist besser als hundert Mal davon erzählt bekommen. Deshalb freut sich das Vesperkirchenteam über seine prominenten Helfer, darunter Grünen-Parteichef Cem Özdemir oder Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin in Stuttgart-Mitte. An der Getränkeausgabe hatten die beiden alle Hände voll zu tun.

Cem Özdemir und Veronika Kienzle im Arbeitseinsatz für die Vesperkirche [Foto: Müller-Baji]

Und, wie war’s? Die Vesperkirche sei eine tolle Sache, die es unbedingt zu unterstützen gilt, sagte Cem Özdemir im Anschluss an seine „Schicht“. Er sei zum ersten Mal vor Ort in der Stuttgarter Vesperkirche gewesen – ,„aber ich habe schon mal in Berlin bei einer Aktion von Frank Zander mitgemacht“. Die aber dauere nur einen Tag, während die Vesperkirche sieben Wochen geöffnet hat: „Wenn man sich das mal anschaut, das ist ein unglaublicher logistischer Aufwand! Chapeau, kann ich da nur sagen: Hut ab vor dem Team!“ Er werde im nächsten Jahr bestimmt wiederkommen, versprach er, und dann auch mehr Zeit mitbringen.

Bereits ein alter Hase in Sachen Vesperkirche ist dagegen Veronika Kienzle: Sie hat schon mehrfach ausgeholfen. Allerdings sehe sie die Vesperkirche durchaus ambivalent, sagt sie und spricht damit vielen aus dem Helferteam aus der Seele: „Einerseits finde ich es ganz toll, dass es so etwas wie die Vesperkirche gibt und freue mich auch, die Menschen zu treffen. Andererseits hoffe ich jedes Jahr, dass sie nicht mehr herkommen müssen, weil sie es geschafft haben und die Vesperkirche gar nicht mehr brauchen.