18.01.07

Gesundheit und Armut

Die Gesundheitssituation von Menschen, die in Armut leben, ist besorgniserregend

...das zeigt sich täglich in der Ambulanz der Stuttgarter Vesperkirche. In vielen Fällen ist eine ärztliche und medikamentöse Behandlung dringend erforderlich, oft aber aus materiellen Gründen für verarmte Menschen schwer möglich.

 

Mit einer Gesprächsreihe will die Vesperkirche „Armut und Gesundheit“ thematisieren. Zum Auftakt der Reihe sprach Professor Gerhard Trabert. Thema seines Vortrags: „Wenn du arm bist, musst du früher sterben. Gesundheitsrisiko Armut“ Trabert unterrichtet an der Fachhochschule Nürnberg und ist Vorsitzender des Vereins „Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.“

 

Am Montag, 5.  Februar, um 19 Uhr findet ein Podiumsgespräch zum Thema: "Brauchen wir in Zukunft Armutsapotheken und Armenärzte? Die Reform unseres Gesundheitswesens und ihre Folgen" statt. Es diskutieren Dr. Monika Stolz, Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg, Vertreter des Pharmagroßhandels und der Ärzteschaft, Professor Dr. Gerhard Trabert, Vorsitzender des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland e.V., Sozialmediziner, Georg-Friedrich-Ohm-Fachhochschule Nürnberg und Diakoniepfarrer Martin Friz.