02.03.11

Vesperkirche ist „gelebtes Evangelium“

Katrin Göring-Eckardt, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Präses der EKD-Synode und Kirchentagspräsidentin, hat am Mittwoch (2. März) die Stuttgarter Vesperkirche besucht.

Von links: Stadtdekan Hans-Peter Ehrlich, Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt, Diakoniepfarrerin Karin Ott, Vesperkirchen-Aktive Renée-Maike Pfuderer (die den Kontakt zu Frau Göring-Eckardt in die Wege leitete)

Sie war beeindruckt: „Ich finde die Tatsache, dass die Kirche ihre Räume für bedürftige Menschen öffnet, großartig“, sagte sie. Die Kirche mache mit der Vesperkirche deutlich: „Wir wollen einen Raum bieten, zu dem man hinkommen kann, wo man Menschen findet, mit denen man reden kann und wo es viele Hilfsangebote gibt.“ Das sei „gelebtes Evangelium“.

Gut gefallen hat Göring-Eckardt, dass sich in der Vesperkirche arme Menschen und Mittelschichts-Bürgertum begegnen, beispielsweise beim gemeinsamen Konzertbesuch in der Reihe „Kultur in der Vesperkirche“. „Das entspricht meiner Idee einer solidarischen Gesellschaft, in der Bedürftigen nicht von oben herab etwas gegeben wird, sondern in der wir zusammen leben und miteinander teilen“, sagte die Politikerin und leitende Kirchenfrau.

Für sieben Wochen, seit 17. Januar, war die Leonhardskirche in der Stadtmitte ein gemeinsamer Lebensraum für viele Menschen. Am kommenden Samstag um 16 Uhr ist Abschlussgottesdienst mit Landesbischof Frank Otfried July.