Karin Ott

Seit Herbst 2008 ist Karin Ott Diakoniepfarrerin im Evangelischen Kirchenkreis Stuttgart. Sie führte die 1995 gegründete Vesperkirche fort und entwickelte sie weiter. „Die Vision, dass Menschen unterschiedlicher Armutsgruppen sich begegnen, miteinander essen und auf Zeit miteinander leben, lebt in der Vesperkirche weiter“, verspricht sie.


Das Diakonenteam

Insgesamt 14 Diakoninnen und Diakone, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bilden als die Hauptamtlichen das Rückgrat der Vesperkirche. Sie sind Ansprechpartner der Gäste, vermitteln in weiterführende Hilfsangebote, informieren Besuchergruppen und stehen allen mit Rat und Tat zur Seite.
 
 


Ein Tagesteam

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vesperkirche, ungefähr 30 Männer und Frauen aller Alters- und Berufsgruppen, versammeln sich in der Sakristei der Kirche und warten auf ihre Instruktionen

Das Ärzteteam


Von Montag bis Freitag und an Sonntagen steht immer nachmittags eine der Ärzte Gisela Dahl, Regina Dipper, Stefanie Schuster, Monika Müller, Karl-H. Nedder oder Dr. Frank kostenlos für die Besucher der Vesperkirche bereit. Es ist ein niederschwelliges Angebot, das hilft, die schlimmste Entwicklung abzuwenden.


Das Logistikteam


Ungefähr 20 Mal am Tag braust ein Lieferwagen den guten Kilometer zwischen Bohnenviertel und der Küche in der Büchsenstraße hin und zurück. Er liefert Essen, Heißgetränke und Geschirr in die Leonhardskirche und bringt leere Töpfe zurück.


Das Küchenteam

Küche, kurz vor halb zwölf. Dieter Grabowski, Küchenchef der Vesperkirche, gibt der Sauce die letzte Würze. Vor der Großküche in der Büchsenstraße steht der Lieferwagen bereit zur Abfahrt an den Leonhardsplatz.


Die Ehrenamtlichen

Vesperkirche wäre nicht zu denken, wenn nicht viele, viele Menschen aus den Kirchengemeinden Stuttgarts und aus dem Umland sich bereit finden würden mitzuhelfen. Jeder bringt seine Kenntnisse und seine Begabungen ein und hilft, wo er gebraucht wird.


Das Putzteam


Die Andacht ist kurz nach 16 Uhr zu Ende. Die Gäste strömen zum Ausgang: "Bis morgen". Ein kleines Team bleibt zurück. Männer und Frauen stellen die Stühle auf die Tische. Andere beginnen zusammenzufegen und aufzuräumen.