Stärkung für Körper und Seele

© Monika Johna

 

 

Am Sonntag, 14. Januar 2018, wird die 24. Stuttgarter Vesperkirche mit einem Gottesdienst feierlich eröffnet. Was wird neu sein? Was bleibt so wie bisher? Dekan Klaus Käpplinger und Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann haben auf die kommende Saison geblickt.
Sieben Wochen lang an sieben Tagen für täglich sieben Stunden, von 9 bis 16 Uhr, ist die Vesperkirche Stuttgart in der Leonhardskirche in Stuttgart_Mitte bald wieder ein Zuhause auf Zeit für Bedürftige, für Ausgegrenzte, Obdachlose, Arme und Einsame und heißt alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen.
„Wir wissen, dass mit diesem Angebot die Probleme der Vesperkirchengäste nicht gelöst, bestenfalls auf Zeit gelindert werden. Aber wir setzen das Thema Armut mit seinen zahlreichen Facetten, mit den Themen Wohnungsnot, Einsamkeit und Ausgrenzung auf die Tagesordnung unserer Stadtgesellschaft“, sagt Dekan Klaus Käpplinger. Man sei ein Tropfen auf einem ganz heißen Stein.
„Uns ist daran gelegen, dass unsere Gäste selbstbestimmt am Gesundheitssystem, an Bildung,
an Kultur und am Arbeitsmarkt teilhaben können. Eine Arbeitsgruppe des diakonischen Kirchenkreisausschusses trifft sich regelmäßig zur konzeptionellen Weiterarbeit, denn die Vesperkirche Stuttgart will die Armutsthematik immer wieder in die Mitte der Gesellschaft tragen“, sagt Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann.
Verändert wurde für diese Saison das Bezahlsystem. „Jeder gibt, was er kann“, so die Diakoniepfarrerin. Neu ist auch, dass die Mitglieder der Vesperkirchenband „rahmenlos&frei“ sich über die Vesperkirchenzeit hinaus treffen und gemeinsam proben werden. „Außerdem wird es einen politischen Talkabend geben. Betroffene erzählen von ihrer Situation, Politiker hören zu und stehen anschließend Rede und Antwort“, führt Gabriele Ehrmann aus.
Rund 840 Ehrenamtliche werden mithelfen, es gibt wieder Tierfutter, Friseure, das Ärzteteam, eine Psychologin, Mal- und Schreibwerkstatt und natürlich das Angebot der seelsorgerlichen Unterstützung durch die Diakone und die Diakoniepfarrerin.
Dekan Klaus Käpplinger legt Wert darauf, dass Vesperkirche ein Stachel im Fleisch ist: „Als Christinnen und Christen treten wir dafür ein, dass die Menschen, die hierher in die Vesperkirche kommen, weil sie arm sind, dass die auch außerhalb dieser siebenwöchigen Aktion angesehen und angenommen werden.
Wir treten dafür ein, dass wir es gemeinsam nicht hinnehmen, dass die Schere zwischen arm und reich in unserer Stadt immer weiter auseinandergeht.“


 

 

 

Die Vesperkirche finanziert sich aus Spenden.
Jährlich werden rund 260.000 Euro benötigt.

Spendenkonto:

BW Bank Konto 2 464 833 (BLZ 600 501 01)
IBAN DE05 6005 01010002 4648 33
BIC SOLADEST

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